1030 Wien 3. Bezirk Landstraße, 1010, 1020, 1040, 1050, 1060, 1070, 1080, 1090, 1100, 1110, 1120, 1130, 1140, 1150, 1160, 1170, 1180, 1190, 1200, 1210, 1220, 1230 Wien
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Praxis für Körpertherapie Craniosacrale Osteopathie & Heilmassage
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Rückenschmerzen

Rückenschmerzen sind neben Kopfschmerzen und psychischen (Überlastungs)erkrankungen die häufigste Ursache für Arbeitsunfähigkeit. Die muskulären Verspannungen, welche meist für den Rückenschmerz sowie Bandscheibenvorfall (Prolaps) oder Bandscheibenvorwölbung (Protrusion) verantwortlich sind, haben ein breites Spektrum an Ursachen und psychosomatischen Zusammenhängen.

Bandscheibenvorfall

Eine Bandscheibe besteht aus einem robusten Ring aus Faserknorpel (lat. anulus fibrosus), und einem Kern aus gallertartiger Masse (lat. nucleus pulposus).
 
Bei einem Bandscheibenvorfall (lat. prolaps) reißt der äußere Ring und der Kern tritt teilweise aus. Im schlimmsten Fall drückt die ausgetretene Masse auf einen der Spinalnerven. Diese Nerven versorgen Organe, Haut, Knochen, Muskeln und Gefäße. So können einseitig ausstrahlende Schmerzen, Lähmungserscheinungen oder Taubheitsgefühle entstehen. Treten Funktionsstörungen an Blase oder Darm auf, ist eine Operation notwendig. Bei diesem Eingriff wird das ausgetretene Material abgetragen. Halten Lähmungserscheinungen länger als 24 Stunden an, sollte ebenfalls operiert werden. Die meisten Vorfälle treten in der Lendenwirbelsäule auf - am zweit häufigsten in der Halswirbelsäule. In der Brustwirbelsäule entstehen so gut wie keine Bandscheibenvorfälle. Ausstrahlende Schmerzen in ein Bein können beispielsweise durch eine Bandscheibenläsion in der Lendenwirbelsäule verursacht werden. Bandscheibenvorfälle können auch von selbst verheilen, oder sogar völlig symptomfrei verlaufen.

Bandscheibenvorwölbung

Wölbt sich der äußere Faserkorpelring etwas nach außen, ist aber noch nicht gerissen spricht man von einer Bandscheibenvorwölbung (lat. protrusion).

Der Rücken - Rebalancing Schule München

Psychosomatik des Rückens

  • Rückhalt
  • Zurückhalten
  • Rücken stärken
  • Aufrichten
  • Aufrichtigkeit

 

Wahrnehmung stärken für das was uns Unterstützung bietet.

  • Menschen
  • Natur - Landschaft - Tiere - Stille
  • Spiritualität - Gott - Meditation
  • Körper - Geist - Seele
  • Bewegung


Es gibt keine Empfindung, kein Gefühl, das nicht in eine muskuläre Reaktion irgendwelcher Art mündet.
Ken Dychtwald

 

Mögliche Fragestellungen

  • Wie steht es mit dem Thema Aufrichtigkeit in meinem Leben?
  • Habe ich das Gefühl in meinem Alltag Unterstützung zu erhalten
  • Was meine ich, muss ich alleine tragen?
  • Bin ich flexibel, beweglich und beugsam, demütig?
  • Für wen oder was mache ich meinen Rücken krumm? Was beugt mich?
  • Bin ich gerecht - Lasse ich Gerechtigkeit walten? D.h. gestehe ich der einen Seite dasselbe zu wie der anderen?
  • Was an mir oder in mir ist ver-rückt?
  • Bin ich rücksichtslos?

 

Weitere Aspekte

  • Buckeln - Angst haben - Für wen oder was mache ich mich krumm? - Welchen Gewinn habe ich davon?
  • Was bringt mir gutes Funktionieren und Gehorchen?
  • Was geschieht in mir, wenn ich solch eine stolze Haltung einnehme?
  • Welche Situationen demütigen mich?
  • Von welcher Seite habe ich mich abgewandt? Was kommt in meinem Leben zu kurz?
  • Welche Hindernisse umschiffe ich?

 

Haltung

  • Der Rücken liegt in unserem Sichtschatten. Auf der „dunklen“ Seite unseres Selbst. Er enthält vergangenes.
  • Rücken hat mit Vergangenheit, Herkunft und Gemeinschaft zu tun.
  • Bezüge zu Vater, Mutter, Ahnen, Sippe, Geborgenheit.
  • Diese Bereiche sind nicht mehr gefragt in unserer modernen, fortschrittsbesessenen Alltagswelt und werden wegen der schnelle der Zeit auch nicht mehr wahrgenommen.
  • Allein gegen das „Chaos der Welt“ zu stehen überfordert.
  • Die Muskulatur/das Bindegewebe der Wirbelsäule wieder bewusst zu machen und zu stärken ist daher ein natürliches Heilmittel.
  • Die aufrechte Haltung spielt in vielen Filmen, Alltagsgeschichten, Zeitungsberichten eine große Rolle, weil sie von gesamtmenschlicher Relevanz ist.

 

Schmerzen verstehen
Ca. 80-90 % aller Rückenschmerzen haben eine muskuläre Ursache. Achtsame, liebevolle und gezielte
Berührungen, bewirken zu 80-90 % eine deutliche Verbesserung bei Rückenschmerzen.

 

Schmerz entsteht, wenn das Gehirn meint, dass sich dein Körper, also du, in Gefahr befindet. Schmerzen können helfen, indem mir mein Körper mitteilt, dass ich zwischendurch mal aufstehen soll, und mich bewegen sollte, weil es gesund ist.


Eine Studie der McGill Universität in Kanada, verdeutlicht, welchen Einfluss negativ erlebte Gespräche Situationen auf Muskelspannungen bzw. Rückenschmerzen haben kann und genauso umgekehrt. Symptome sind letztlich nicht die Probleme, die ich habe, sondern immer nur die Auswirkungen oder die Lösungsversuche, die mir Seele, Körper oder Geist anbieten. Akuter Schmerz ist meist ein Warnsignal. Chronischer Schmerz ist eher eine Zusammenspiel von Körpersignal, seelischen Stimmungen, Nervenprozessen und sozialen Zusammenhängen.

 

Positive Erlebnisse, Erwartungen können Schmerz sofort dämpfen (z.B. Berührungen, schöne Musik, Warmwasser etc). Wichtig zu verstehen ist, dass viele ganz unterschiedliche Faktoren eine Rolle bei der Schmerzerfahrung spielen, aber LETZTENDLICH entscheidet allein das Gehirn, ob etwas schmerzt oder nicht – das gilt 100% -ohne jede Ausnahme!

 

Kriegsverletzte, die an der Front waren, haben auf dem Rücktransport keine Schmerzmittel mehr benötigt, wahrscheinlich, weil die Erleichterung über das Entkommen größer wahr, als die Schmerzerfahrung.
Auch finden Operationen, Zahnbehandlungen etc. unter Hypnose statt.