1030 Wien 3. Bezirk Landstraße, 1010, 1020, 1040, 1050, 1060, 1070, 1080, 1090, 1100, 1110, 1120, 1130, 1140, 1150, 1160, 1170, 1180, 1190, 1200, 1210, 1220, 1230 Wien
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Praxis für Körpertherapie Craniosacrale Osteopathie & Heilmassage
Praxis für KörpertherapieCraniosacrale Osteopathie & Heilmassage

Heilmassage

Als Heilmassagen werden Massagen bezeichnet, die vom Arzt verordnet werden und zu Rehabilitations- sowie Heilzwecken dienen. Sie dürfen nur von staatlich geprüften HeilmasseurInnen und ausschließlich auf ärztliche Verordnung durchgeführt werden. Nach Einreichung der Therapierechnung kann ein Teilbetrag von der Krankenkasse rückerstattet werden. Private Kassen refundieren einen wesentlich höheren Betrag als gesetzliche.

 

Der Begriff Heilmassage bezeichnet also noch keine bestimmte Methode, sondern umfasst verschiedene Techniken wie Bindegewebsmassage, Faszientechnik, Fussreflexzonenmassage und viele mehr.

Allgemeine Wirkungen von Heilmassage

  • Entspannung und Regeneration des gesamten Organismus
  • Harmonisierung des Allgemeinzustandes
  • Stärkung des Immunsystems
  • Förderung der Durchblutung, des Venenrückflusses und des Abtransports von Schlacken
  • Unterstützung des Lymphsystems
  • Verbesserung des Stoffwechsels
  • Stärkung des Herz-/Kreislaufsystems
  • Senkung des Muskeltonus
  • Minderung von Verspannungen
  • Mobilisation aller Gewebeschichten
  • Reflektorische Wirkung auf innere Organe

Tiefengewebsmassage

Bei der Tiefengewebsmassage arbeitet der Masseur hauptsächlich mit knöchernen Strukturen wie beispielsweise Fingerknöchel oder Ellenbogen. Unter Einsatz seines Körpergewichts kann der Therapeut so in tiefere Gewebsschichten vordringen, in denen vor allem bei chronischen und therapieresistenten Schmerzen häufig Verspannungen und Verklebungen im Gewebe zu finden sind. Außerdem wird hier kein Massage-Öl verwendet, um Strukturen wie Muskeln, Bänder, Sehnen und Faszien besser ertasten und behandeln zu können. Der bei dieser Massageform auftretende Lösungsschmerz wird von den KlientInnen meist als sehr wohltuend und befreiend empfunden.

Manuelle Lymphdrainage - Lymphatische Heilmassage

Die Manuelle Lymphdrainage wird auch komplexe physikalische Entstauungstherapie (KPE) genannt. Es handelt sich hierbei um eine sehr sanfte Form der Heilmassage, bei der das Lymphsystem angeregt wird. Dies bewirkt einen Abtransport von überflüssiger Gewebsflüssigkeit, eine Entschlackung des Gewebes und eine Stärkung des Immunsystems. Zur Reduktion von lymphatischen Schwellungen, genannt Ödeme, ist diese Methode sehr effektiv.

 

Da die Lymphgefäße nur über eine geringe Muskulatur verfügen, ist der Bewegungsfluss der Lymphe von äußerer Stimulation (beispielsweise Muskelaktivität) abhängig. Zusätzlich können die Lymphgefäße durch die Manuelle Lymphdrainage bei ihrer Arbeit unterstützt werden. Durch die Anregung des Parasympathikus werden Stresshormone abgebaut - der Körper erfährt Erholung und Entspannung.

 

Kontraindikationen für diese Methode sind entzündliche Prozesse (Erysipel), virale und bakterielle Infektionen sowie ungeklärtes beziehungsweise unbehandeltes Tumorgeschehen.

Schwedische Massage

Die schwedische Massage ist eine Entspannungsmassage, bei der mit Streichungen, Knetungen, Friktionen und Dehnungen die Muskeln aufgewärmt und gelockert werden. Das Bindegewebe wird stärker durchblutet, wodurch sich Muskelverhärtungen (Myogelosen), Verspannungen und Verklebungen auflösen. Zur Unterstützung der heilenden Wirkung können verschiedene Öle wie beispielweise Rosmarinöl, Lavendelöl oder Jonanniskrautöl verwendet werden.

 

Diese Methode ist wohl die am meisten verbreitete Massageform. Häufig werden auch nur Teilkörperbehandlungen wie Nackenmassage oder Rückenmassage praktiziert.

Segmentmassage

Ein Segment bezeichnet die anatomische Struktur von zwei Wirbelkörpern, der dazwischenliegenden Bandscheibe, des dort austretenden Nervs sowie alle Organe, die von diesem Nerv versorgt werden. Bei der Segmentmassage wird die Haut und das Bindegewebe mit Druck und Zugtechniken stimuliert, um Regenerationsprozesse in den vom Nerv versorgten Körperarealen in Gang zu bringen.